
Können Sie sich bitte kurz selber und Ihr Unternehmen vorstellen?
Wir sind ein führender Zulieferer in der Luftfahrtindustrie und haben uns auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Komponenten und Module für die Kabinenausstattung spezialisiert. An unserem Standort in Laupheim fertigen wir unter anderem Seitenwände, Deckenverkleidungen, Gepäckfächer, Trennwände sowie Ruhebereiche für die Besatzung und Klimabauteile. Diese Elemente sind essenziell für die Ausstattung moderner Flugzeuge und tragen zur Sicherheit, Effizienz und zum Komfort an Bord bei. In meiner Funktion bin ich für die Industrialisierung neuer Produkte verantwortlich und betreue zudem die Optimierung bestehender Serienproduktionen, um höchste Qualität und Effizienz sicherzustellen.
Welche Rolle spielt Ihr Unternehmen in der Luftfahrtbranche?
Wir sind ein sogenannter Tier 1-Zulieferer, was bedeutet, dass wir direkt mit den großen Flugzeugherstellern zusammenarbeiten und diese mit unseren maßgeschneiderten Lösungen versorgen. Unser Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung, Produktion und Lieferung von Neuteilen sowie Ersatzteilen für die Luftfahrtindustrie. Darüber hinaus bieten wir auch spezielle Lösungen für das Retrofit-Geschäft mit Fluggesellschaften an, um bestehende Flugzeuge nachzurüsten oder zu modernisieren. Durch diese breite Aufstellung können wir flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagieren und innovative Lösungen für die Kabinenausstattung bereitstellen.
Mit welchen besonderen Anforderungen oder Standards sind Sie in Ihrer Branche konfrontiert?
Die Luftfahrtbranche ist eine der anspruchsvollsten Industrien überhaupt, da hier höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards gelten. Jedes Bauteil, das wir fertigen, muss strengen Prüfungen unterzogen werden und höchsten Belastungen standhalten. Zudem stehen wir als Produktionsstandort in Deutschland in direktem Wettbewerb mit internationalen Herstellern, was eine kontinuierliche Optimierung unserer Fertigungsprozesse erfordert. Effiziente, sichere und wirtschaftliche Verfahren sind daher für uns unerlässlich, um die hohen Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Welche Reinigungsverfahren oder -technologien haben Sie vor dem Trockeneisstrahlen eingesetzt?
Vor der Einführung des Trockeneisstrahlens haben wir bereits andere, nicht-abrasive Reinigungsverfahren genutzt. Diese waren darauf ausgelegt, empfindliche Oberflächen schonend zu behandeln, erforderten jedoch oftmals spezielle Umgebungen wie geschlossene Kabinen oder separate Reinigungsbereiche, was den Prozess weniger flexibel machte.
Mit welchen Herausforderungen sind Sie bei der Reinigung oder Instandhaltung konfrontiert?
Unsere größten Herausforderungen in der Reinigung und Instandhaltung bestehen in mehreren Faktoren: Viele Oberflächen, die gereinigt werden müssen, sind stark erhitzt, was den Prozess erschwert. Zudem haben wir es häufig mit schweren Werkzeugen zu tun, die nicht einfach zu handhaben sind. Hinzu kommt, dass viele Bereiche schwer zugänglich sind und eine gründliche Reinigung ohne Demontage oft nur schwer möglich war.
Was hat Sie dazu bewogen, sich für den ASCOJET 1701 zu entscheiden?
Gab es spzifische Kriterien, die für Sie besonders wichtig waren? Für uns spielte das unkomplizierte Handling des Geräts in unserem industriellen Umfeld eine entscheidende Rolle. Besonders wichtig war uns, dass das Gerät schnell einsatzbereit ist und dabei eine hohe Leistungsfähigkeit bietet. Die uneingeschränkte Dauerfestigkeit und die vorhandene Leistungsreserve des Geräts haben uns überzeugt, da wir eine Lösung brauchten, die langfristig zuverlässig funktioniert.
Für welche konkreten Anwendungen setzten Sie das Gerät ein?
Wir nutzen das Trockeneisstrahlgerät in erster Linie zur Reinigung von Werkzeugen, insbesondere für unsere 500-Tonnen-Presse. Hier ist eine effektive und gleichzeitig materialschonende Reinigung essenziell, um die Lebensdauer der Werkzeuge zu verlängern und den Produktionsprozess effizient zu gestalten.
Wie oft und wie lange verwenden Sie das Gerät in der Praxis?
Der Einsatz des Geräts erfolgt bedarfsgesteuert und richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad der Werkzeuge. Sobald eine Reinigung erforderlich ist, setzen wir das Gerät gezielt ein, um eine optimale Reinigungsleistung zu gewährleisten, ohne unnötige Stillstandzeiten zu verursachen.
Welche unmittelbaren Vorteile haben Sie nach der Einführung des Trockeneisstrahlgerätes festgestellt?
Seit der Einführung des Geräts konnten wir eine deutliche Qualitätsverbesserung in unserem Reinigungsprozess feststellen. Besonders vorteilhaft ist, dass wir nun Zwischenreinigungen durchführen können, ohne das Werkzeug aufwendig abrüsten oder demontieren zu müssen. Dies spart uns wertvolle Zeit und ermöglicht einen effizienteren Produktionsablauf, ohne Kompromisse bei der Sauberkeit oder Qualität einzugehen.
Haben Sie Feedback von Ihren Mitarbeitern oder Kunden zum Einsatz des Geräts erhalten?
Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Fertigung sind sehr zufrieden mit der Reinigungsleistung des Geräts und schätzen die flexible Einsatzmöglichkeit. Die Reinigung ist effektiv und erleichtert den Arbeitsalltag spürbar. Einziger Nachteil ist die Lautstärke des Verfahrens, die sich jedoch nicht vermeiden lässt – hier setzen wir auf geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA), um den Geräuschpegel für die Mitarbeiter zu minimieren.
Informationen Trockeneisstrahlgerät 1701






















